Zur Erinnerung an unser Konzert „Schwer verliebt“ am 1. November 2025
Eine Konzertkritik von Andreas Bachmann

„Schwer verliebt“ – Sunshine cHarmonie, Teen Spirit & Band begeistern!
Ein rundum gelungenes Konzert im ausverkauften KaSch!
„Zwei Chöre, eine Band, eine Mission: Liebeslieder in die Welt posaunen!“ war
die Ankündigung für ein Konzert der besonderen Art. Als der Bühnenvorhang
des zunächst voll bestuhlten großen Saals im KaSch aufging, standen die
Sängerinnen und Sänger von Sunshine cHarmony in elegantem Schwarz-Rot
gekleidet zum Singen bereit und eröffneten das Konzert mit „Achim City“, einer
Aufforderung an das Achimer Publikum zum Mitsingen und Mitmachen.
Chorleiterin Inga Lünzmann gab dann den Einsatz zum sehr differenziert
vorgetragenen Hit „Atemlos“ (Arrangement: Jan Bürger). Unerwartet ruhig
begonnen entwickelte sich der Song bis zu einem furiosen „atemlosen“ Ende.
Sängerinnen und Sänger zeigten bereits in diesem Lied wie gut sie mit Dynamik
und Tempo umgehen können. Dieses hohe Niveau konnte der Chor bis zum
Ende des Konzerts beibehalten. „Caravan of Love“ und „Ehrenwort“, ein wenig
ironisch als das Lied fürs Standesamt angekündigt, leitete über in den Part der
Teen Spirits, den „Nachwuchschor“ der „Sunshinies“, die u.a. „Shallow“ und
„Can you feel the love tonight“ einfühlsam vortrugen.
Das „Liebeslied“ von Bodo Wartke wurde von den „Sunshinies“ in 14 (!)
Sprachen von einzelnen Sängerinnen und Sängern gesungen. Insbesondere
sächsisch („ei verbibbsch“) oder platt („Mien Schietbüddel“) brachten das
Publikum zum Lachen.
Nach der Umbaupause, die ersten 8 Sitzreihen wurden abgebaut, begann der
„Mitmach- und Mitsing-Teil“ des Konzerts. Von Westenhagens „Weil ich Dich
liebe“ über „Westerland“ bis „500 Miles“ spielte die Band „Vocals & Chords“
über eine Stunde bekannte Songs, die das Publikum zum Mitsingen und Tanzen
animierten. Die Texte wurden auf die Leinwand projiziert, sozusagen
„Großbildkaraoke“! Mit “Ohne Dich“, „1001 Nacht“ und „Chöre“ sollte das
Konzert zu Ende gehen. Das begeisterte Publikum war anderer Meinung. Als
Zugabe sang Petra Probst mit kraftvoller Stimme zusammen mit dem ganzen
Publikum „Angels“ von Robbie Williams. Ein großer Abend voller Emotionen
ging mit langanhaltender Applaus für alle Beteiligten, insbesondere für Inga
Lünzmann, die die Gesamtleitung des Konzertes hatte, zu Ende. AKB
Eine Konzertkritik von Andreas Bachmann